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2014

 

 

31Dez

Volles Haus bei Buchvorstellung und Preisverleihung

Foto: Gerd Michaelis

 

Der Bopparder Stadtverband der Grünen unter Regie von Ilona Hellmann und Andreas Roll durfte sich am Vormittag des 3. Advent über eine sehr gut besuchte Veranstaltung im Kleinen Saal der Bopparder Stadthalle freuen. Im vorweihnachtlichen Rahmen mit „Plätzchenbuffet“ wurde den etwa fünfzig Teilnehmern und Gästen das Buch „Grüner wird’s nicht“ vorgestellt, das als Parallelprojekt zum Naturgartenwettbewerb der Bopparder Grünen entstanden ist.

Für den Landesverband von Bündnis 90/Die Grünen war Vorstandssprecherin Katharina Binz aus Mainz angereist und aus dem Kreis waren die Vorstandssprecher Daniela Lukas von Nievenheim und Thomas Görgen sowie die Vorstandsmitglieder Karin Heinz und Melanie Görgen der Einladung gefolgt.

Bei ihrer Begrüßung stellten die Autoren Ilona Hellmann und Gerd Michaelis noch einmal kurz den Entwicklungsprozess dieses umfangreichen, im April gestarteten Projektes vor. Anschließend öffnete Andreas Roll den großen Karton und präsentierte dem Publikum das mit Spannung erwartete erste Buch. Teilnehmer und Gäste äußerten immer wieder Begeisterung darüber, ihren Garten in einem dermaßen schönen, professionell gestalteten Werk wiederzufinden. Dementsprechend rege gestaltete sich auch der Buchabsatz. Bewaffnet mit Buch und Stimmzettel machte man sich nun an die Arbeit, um noch die drei Preisträger des Wettbewerbes zu ermitteln. Diese Aufgabe schien für viele Besucher zunächst schier unlösbar zu sein. Immer wieder blätterten sie ihr Buch von vorn nach hinten und zurück durch, tauschten sich mit ihren Sitznachbarn aus, kosteten die vielen mitgebrachten Plätzchen, um endlich ihre Bewertung zu notieren und in die „Wahlurne“ einzuwerfen. Die Wahlkommission, bestehend aus Thomas Görgen, Ulrich Horalek und Kent Michaelis ließ anschließend verlauten, daß die Auszählung der Stimmzettel komplizierter als bei der Kommunalwahl gewesen sei, doch eine gute Stunde später konnten Ilona Hellmann und Andreas Roll endlich die drei  Preisträgerinnen dem Publikum vorstellen und ihnen eine Urkunde, ein Freiexemplar von „Grüner wird’s nicht” sowie eine Pflanze überreichen.

Den 1. Preis in der Kategorie „Ästhetik” nahm Heike Liesenfeld für ihren „Garten aus Liebe“ in Empfang. Helga Höffling gewann mit ihrem „Selbstversorgergarten“ den 1. Preis in der Kategorie „Artenvielfalt“ und Manuela Speth konnte sich mit ihrem „Garten für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge“  den 1. Platz in der Kategorie „Lebensraum für Mensch und Tier“ sichern. (Foto von links nach rechts: Ilona Hellmann, Manuela Speth, Heike Liesenfeld, Helga Höffling, Andreas Roll)

Katharina Binz nahm auf ihrem Rückweg nach Mainz auch ein Exemplar für Ulrike Höfken, Umweltministerin von Rheinland-Pfalz mit, der dieses Buch gewidmet ist. Wegen der Klimakonferenz in Lima war es der Ministerin nicht möglich, persönlich an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Mit einem Dank an die fleißigen Helfer hinter den Kulissen und dem Versprechen, allen Teilnehmern die gewünschte Adressenliste für den weiteren gärtnerischen Austausch zuzuschicken, verabschiedeten die Veranstalter ihre Gäste. Das Buch ist ab sofort auch im Bopparder Buchladen erhältlich.

01Dez

„Plätzchentausch, Preisverleihung und Buchvorstellung“

Der Bopparder Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen lädt zum 3. Adventssonntag (14.12.2014) um 11:00 Uhr alle Teilnehmer des Gartenwettbewerbes „Boppard ergrünt“ zur öffentlichen Preisverleihung in den kleinen Saal der Bopparder Stadthalle im ersten Obergeschoß ein.

Der im April 2014 gestartete “Naturgartenwettbewerb für Boppard und Umgebung“ findet nun, nach Ablauf des Gartenjahres, seinen würdigen Abschluß, den wir gemeinsam mit allen Interessierten feiern möchten.

Parallel zum Wettbewerb ist ein Gartenbuch mit dem Titel „Grüner wird’s nicht!“ entstanden, das wir an diesem Tag erstmals der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Das Buch stellt auf über 180 Seiten alle Gärten der insgesamt fünfzehn Teilnehmer mit persönlichen Texten und wunderschönen Farbfotos vor. Außerdem werden darin noch die vier, auf dem Gelände der Stiftung Bethesda angelegten, Partnerschaftsgärten gezeigt.

Falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk für liebe Menschen suchen, verschenken Sie doch einfach „ein Stückchen Boppard“!

Das in begrenzter Auflage gedruckte Buch kann an diesem Tag für 19,90 € erworben werden.

Ab 12:00 Uhr wird eine Jury, bestehend aus Teilnehmern, Veranstaltern und Käufern des Buches die drei Sieger ermitteln.

Bewertet wird nach den drei Kriterien: “Ästhetik, Artenvielfalt und Lebensraum für Mensch und Tier”. Die Gewinner erhalten von uns jeweils ein Freiexemplar des Gartenbuches, eine Urkunde sowie eine Pflanze.

Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit unseren Naturgärtnern über giftfreie Gartenpflege zu fachsimpeln. Bringen Sie Plätzchen mit und lassen Sie uns gemeinsam bei einem Glas Sekt, Saft und warmen Getränken einen anregenden 3. Adventsvormittag feiern!

Herzlichst, Ihre Bopparder Grünen.

21Mai

Diskussion der Bopparder Grünen zu Bächen und Bahnlärm mit Ministerin Ulrike Höfken und MdL Jutta Blatzheim-Roegler am 16.05.2014

Bahnlärm:

Am Freitag, den 16. Mai, trafen sich auf Einladung des Bopparder Stadtverbands der Grünen zahlreiche Mitglieder, Bahnlärmexperten, zuständige Politikerinnen und Interessierte in der Fondel’s Mühle. Darunter waren etwa die grüne Landesumweltministerin Ulrike Höfken; die fachpolitische Sprecherin für Mobilität, Verkehr und Tourismus, Jutta Blatzheim-Roegler (B90/Die Grünen); sowie der Bopparder Experte für Lärm und Erschütterungen der Bahn, Klaus Thomas; der Vorsitzende der BI im Mittelrheintal gegen Umweltschäden durch die Bahn, Willi Pusch und Frank Gross (Sprecher Pro Rheintal).

In einer konstruktiven Atmosphäre wurde an diesem Abend über das Thema Bahnerschütterungen und Bahnlärm diskutiert; ein Thema, welches sehr viele Bewohner des Mittelrheintals aufgrund der störenden und gesundheitsgefährdenden Probleme täglich betrifft und daher einer schnellen Lösung bedarf.

Klaus Thomas wandte sich an die Runde und warnte die Ministerin vor der Verschlimmerung der Lage mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Jahr 2016, für das er von einer Verdopplung des jetzigen Güterverkehrs ausgeht. Er plädiert dabei auf ein Eingreifen auf nationaler Ebene im Sinne eines Gesetzes zur Bekämpfung von Geräuschemissionen und eines sofortigen Fahrverbots für beschädigte oder zu viel Lärm verursachende Eisenbahnfahrzeuge. Zusätzlich zur Erfassung und Verringerung der Lärmwerte fordert er die vermehrte Messung von Erschütterungen an den Hängen – die häufig enorm überschrittenen Richtwerte müssten erfasst werden, ein beschädigter Güterzug ist sofort aus dem Verkehr zu ziehen. Bei den teilweise sehr gefährlichen Gütern (Munition, Chemie, Benzin, Sprengstoffe, etc.) sah Thomas das Mittelrheintal schon mehrmals von einem Desaster bedroht, und sieht in diesem Aspekt eine große Gefahr, sollte ein solcher Güterzug von einem Hangrutsch erfasst werden. Lückenlos muss festgestellt werden, in wie weit die Erschütterungen der Züge an Hangrutschen beteiligt sind.

Die Ministerin ordnet diesem Problem höchste Bedeutung zu, gemeinsam mit weiteren Ministerinnen und Ministern aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg wies sie in einem Brief an den Bundesminister für Verkehr, Alexander Dobrindt, auf die längst zur bundespolitisch gewordenen Angelegenheit hin. Die Länder boten hierbei ihre gemeinsame Unterstützung an, um für die betroffenen Gebiete entlang des Rheines notwendige Reformen in Gang setzen zu können. Höfken stellte fest, dass der Bahnlärm trotz Minderungsmaßnahmen zugenommen hat und plädiert für strengere Grenzwerte des Verkehrslärms bei Aus- und Neubaumaßnahmen der Verkehrswege, die Prüfung der Möglichkeit von nächtlichen Fahrverboten und ein strengeres Regelwerk, da das jetzige einige Lücken aufweise und zu wenig auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse eingehe.

Blatzheim-Roegler und Höfken wiesen darauf hin, dass bereits viele Schritte in die Richtung eines lärmbefreiten und lebenswerten  Rheintals gemacht wurden, sowohl von Seiten der Bürgerinnen und Bürger, die sich an zahlreichen Demonstrationen und Bürgerinitiativen beteiligten und weiterhin aufgefordert bleiben, an diesen teilzunehmen, als auch von Seiten der Landesregierung, welche eine Lärmkartierung durchführte, die auf Wunsch der Kommunen stattfand, da diese aus finanziellen Gründen für letztere nicht tragbar gewesen wäre. Der Austausch veralteter Bremssysteme (Eisenbremse auf Eisenschiene), welche Risse im Metall und aufgrund dieser durch Unebenheiten in Rad und Schiene viel Lärm verursachen, ist für alle Waggons zu vollziehen. Moderne Kunststoffbremsen sollen bei rund geschliffenen Schienen den Lärm reduzieren. Zahlreiche Maßnahmen können den Lärm einzeln wenig, in Kombination allerdings aufwandsintensiv vermehrt verringern; jedoch sind sich die Bahnlärmexperten Frank Gross, Willi Pusch und Klaus Thomas einig, dass langfristig andere Ziele vorherrschen müssen: Der Bau einer Alternativtrasse wird von den Bürgerinitiativen gefordert, bis dahin solle die Situation durch Tempolimits, Nachtfahrverbote, strengere Lärmgrenzwerte und häufigere Wartung der Züge und der „teilweise noch aus dem Kaiserreich stammenden Schienen“ verbessert werden. Die Nutzung kaputter Waggons aus Profitgier von Unternehmen auf Kosten des Bürgerwohls solle unterbunden werden, indem der Gesetzgeber dies durch den Bürger schützende Gesetze klar verbietet. Höfken stellte jedoch klar, dass die Errichtung einer Alternativstrecke für den Güterverkehr zum einen hohe Kosten darstelle, zum anderen durch Planung und Bau möglicherweise über 25 Jahre dauern und Proteste an anderer Stelle hervorrufen könnte. Die Möglichkeiten dazu würden jedoch weiterhin genau untersucht.

Die vom Verkehrsplaner und Sprecher der Bopparder Grünen, Andreas Roll, geleitete Veranstaltung wurde von den Anwesenden als erfolgreich angesehen, da alle Beteiligten, Betroffene wie Verantwortliche, zu Wort kamen und jeder über die jeweils andere Position reflektieren und neue Ansätze mitnehmen konnte. Dass die Schiene wichtig für das Rheintal ist, wurde deutlich, da sehr viele Bewohner auf den Personenverkehr angewiesen sind. Dieser stellt heutzutage in puncto Lärm und Erschütterungen kaum ein Problem mehr dar. Man war sich einig, dass der Gütertransport auf der Schiene; zum einen Hauptverursacher des Lärms und der Erschütterungen, andererseits aber auch eine ökologischere, kostengünstigere und effizientere Transportmöglichkeit im Vergleich zur Straße; in einem der heutigen Zeit angemessenen Rahmen stattfinden müsse. Auf den Schiffsverkehr könnten möglicherweise einige zusätzliche Anteile der Waren verlegt werden, die Schiene bleibt jedoch ein wichtiger Bestandteil. Die kürzlich geäußerten Ankündigungen Barbara Hendricks (Bundesministern für Umwelt) lassen hierbei hoffen – sie versprach, dass gegen zu viel Lärm verursachende Güterzüge schon zeitnah konkret vorgegangen werden soll sowie der Etat zur Streckensanierung um 20 Millionen Euro (auf 120 Mio.) angehoben werden solle.

Die Bopparder Grünen werden für eine Lösung der Probleme weiterhin Einsatz zeigen und mit den Bürgerinnen und Bürgern, den betroffenen Anliegern und den Parteimitgliedern im Kreis und im Land in Kontakt bleiben.

Bachrenaturierung: 

Boppard soll Stadt der Bäche werden!

 

Am Freitag, den 16. Mai, trafen sich auf Einladung des Bopparder Stadtverbands der Grünen zahlreiche Mitglieder, Umweltexperten, zuständige Politikerinnen und Interessierte  am Mühlbach im Mühltal.. Darunter waren auch die grüne Landesumweltministerin Ulrike Höfken; die fachpolitische Sprecherin für Mobilität, Verkehr und Tourismus, Jutta Blatzheim-Roegler (B90/Die Grünen); sowie der Bopparder Beauftragte des BUND RLP e.V., Rudolf Stumm und Prof. Elke Hietel, (Fachbereich 1 – Life Sciences and Engineering, FH Bingen).

Wie Stadtrat Klaus Brager erläuterte, hat die grüne Stadtratsfraktion bereits am 12.08.2012 einen Antrag betreffend „die Verbesserung und Strukturgüte des Mühlbaches und des Orgelbornbaches unter Nutzung des Gewässerschutzprogramms Blau-plus“  eingebracht, der so vom Stadtrat einstimmig beschlossen wurde. Die Verwaltung hat zwar zwischenzeitlich die Maßnahme beim Umweltministerium angemeldet, allerdings wurde das Projekt bereits einmal bis ins Jahr 2015 verschoben. Wie Ministerin Höfken nach der Begehung betonte, unterstütze das Ministerium die geplanten Maßnahmen ausdrücklich. Aus touristischer Sicht sollte am Remigiusplatz die Wegeverbindung über eine größere, mindestens 10m breite zusammenhängende Grünfläche erfolgen. Der versiegelte Parkplatz störe doch zu sehr, bemerkte Frau Blatzheim-Roegler. Ansonsten findet sie das Projekt sehr begrüßenswert: „Gewässergüte- und Struktur sowie  Tourismus  werden gleichermaßen von den Maßnahmen profitieren“, betonte sie.

Die derzeit beantragten Maßnahmen umfassen den Rückbau der Verrohrungen, die Herstellung von Wegeverbindungen, den Rückbau von Betongewölben im Mündungsbereich sowie gestickte Uferböschungen, eine Fischtreppe und die Modellierung des Mündungsdeltas. Von den Gesamtkosten von 120.000,- Euro würde das Land 108.000,- Euro übernehmen.

Unverständnis zeigten die Sprecher des grünen Stadtverbandes,Ilona Hellmann und Andreas Roll allerdings bezüglich der Tatsache, dass die Stadt Boppard diese überaus sinnvolle Maßnahme um ein weiteres Jahr verschoben hat, obwohl der Eigenanteil lediglich bei 10 % der Kosten liegt. Hier werden eindeutig falsche Prioritäten gesetzt.

Die Bopparder Grünen werden im Stadtrat für eine schnelle Umsetzung werben und empfehlen, das Team und die Studierenden von Prof. Elke Hietel  mit weiteren Untersuchungen zur Gewässergüte und Struktur des umfangreichen Bopparder Bächesystems zu beauftragen. In einem Kolloquium konnten erste spannende Erkenntnisse aus Studienarbeiten bereits gewonnen werden. Hier muss weiter geforscht und untersucht werden, damit Boppard als Stadt der Bäche diese einmalige Potential ausreichend schützt  und weiterentwickelt.

10Mai

Rheinsteigwanderung am 09. Juni 2014

Impression der März-Rheinsteigwanderung ( © )

Wanderung über den Rheinsteig für Kinder, Jugendliche, Eltern und  Interessierte – Auf der Suche nach dem “Grünen Strauchtier”!

Für Pfingstmontag, den 09. Juni, ist erneut eine Wanderung der Bopparder Grünen über den Rheinsteig von Filsen nach Kamp geplant. Heilpraktikerin Ilona Hellmann will mit Euch/Ihnen erkunden, was sich dort in der Pflanzen- und Tierwelt tut. Wir werden zum Beispiel auf Heilpflanzen achten und auf “gemeine” Pflanzen, die pieksen oder stinken. Und natürlich müssen wir unbedingt das “Grüne Strauchtier” finden!

Diese Wanderungen sollen bis zum Spätherbst in gewissen Abständen wiederholt werden. Auf diese Weise können wir feststellen, wie sich alles im Laufe der Jahreszeiten verändert.

Alle Kinder und ihre Eltern, Jugendliche und sonstige Interessierte, die “gute Füße haben”, sind herzlich eingeladen. Bitte auf wandergerechte Schuhe und entsprechende Kleidung achten! Der Weg ist körperlich anspruchsvoll. Bitte Wasser, etwas Proviant, Geld für die Fähre (kostenlose Fahrt für Inhaber des Schüler-Plus-Tickets) und das Eiscafé in Kamp (freiwillig) mitnehmen. Bei strömendem Regen fällt die Wanderung aus.

Dauer: Etwa 3-4 Stunden (Rheinsteig, Fußweg zur Fähre am Rhein entlang).

Treffpunkt: 9:30 Uhr an der Bopparder Fähre zur Abfahrt um 9:40 Uhr. 

Um Anmeldung wird gebeten.

Eventuelle Aktualisierungen sind ebenfalls auf www.grueneboppard.de zu finden.

Kontakt und Anmeldung: ilona.hellmann@grueneboppard.de  (Vorstandssprecherin)

Oder per Telefon: 06742 – 801 354 (gegebenenfalls Anrufbeantworter)

 

Tip: Buchempfehlungen zur Pflanzenbestimmung für Kinder: ”Veilchen, Mohn und Gänseblümchen” (14,99 € ) von Charlotte Voake, Gerstenberg Verlag – ISBN: 978-3-8369-5106-7

sowie: “Mein erster Tier- und Pflanzenführer” (9,95€ ), Kosmos Verlag – ISBN: 978-3-440-12560-1

 

“Strauchtier”

 

10Mai

Grüner Wahlkampf tritt in “heiße Phase”

Am Samstag, den 10. Mai, standen die Grünen auf dem Bopparder Marktplatz Rede und Antwort und vertraten ihre Position mit Infomaterial. Anwesend waren neben den Spitzenkandidaten für den Stadtrat (Klaus-Georg Brager, Georg Spross, Andreas Roll) und die Ortsbeiräte Boppard (Klaus-Georg Brager, Markus Mono) und Buchholz (Marcel Hihn) auch die Vorstandsmitglieder der Kreisgrünen, die ebenfalls für den Kreistag kandidieren (Daniela Lukas von Nievenheim, Thomas Görgen, Marcel Hihn). Die GRÜNEN wollen auch weiterhin mit Interessierten ins Gespräch kommen und stehen dafür auch in den kommenden Wochen mit ihrem Wahlkampfstand auf dem Marktplatz zur Verfügung. Nächster Stand: Samstag 18.05. Marktplatz Boppard

Grüne des Kreises und des Bopparder Stadtverbandes

 

25Apr

Eröffnung der “Traumschleife” und des Aussichtsturms “Fünfseenblick” am 04.05.2014 mit der grünen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke

Schon bald wird sich Wanderern, Besuchern und Interessierten ein neuer Blickwinkel über Gebirgs- und Rheinlandschaften ergeben:

Für 13:00 Uhr ist am Sonntag, den 04. Mai, die Eröffnung des in Kürze fertiggestellten Aussichtsturmes geplant, zu der auch die rheinland-pfälzische Ministerin und Stellvertretende der Ministerpräsidentin Eveline Lemke (Bündnis 90/ Die Grünen) erwartet wird.

Ebenfalls soll hierbei der neue Wanderweg “Traumschleife” (10,4 km) um 10:30 Uhr eröffnet werden, dieser lädt zu einer Tour durch schöne und abwechslungsreiche Wald-, Wiesen- und Kulturflächen ein, mit Bad Salzig (Kurpark) als Start- und Endpunkt und an Weiler vorbei. Die Wegführung des neuen Wanderweges unter anderem über Privatgrundstücke hat jedoch, wie etwa aus Leserbriefen in der “Rund um Boppard” hervorgeht, teilweise zu Irritationen bei Anliegern und Besitzern geführt. Denkwürdig sind weiterhin die Kosten des 27,4 Meter hohen Turmes “Fünfseenblick” in Höhe von  300.000 € , für die Stadt Boppard ergaben sich Ausgaben von 120.000 € .

Der Monat Mai eignet sich hervorragend für Wanderungen in der Natur, in dem es zu dieser Zeit viel zu entdecken gibt (beachten Sie hierbei auch die Wanderung der Bopparder Grünen am 11.Mai über den Rheinsteig von Filsen nach Kamp, die in den folgenden Monaten wiederholt werden soll).

Insbesondere Familien bietet sich somit ein Erlebnis “vor der eigenen Haustür”!

 

07Apr

Bopparder Gartenwettbewerb

Gartenwettbewerb: Boppard und seine Umgebung ergrünt

Die Bopparder Grünen suchen die schönsten naturnahen Oasen der Region. Gärten, die nicht nur ihren Besitzern oder Gestaltern, sondern auch den unterschiedlichsten Pflanzen und Tieren eine grüne Insel bieten; Gärten, die ohne Gift auskommen; Gärten jeder Größe – egal ob Balkon, Hinterhof oder ein Grab. Nutzgärten mit lokalen oder historischen Sorten sind ebenfalls angesprochen.

Wir freuen uns auf Ihre Berichte und Fotos von Gärten, über die es etwas zu erzählen gibt.  Selbst Häuser “im grünen Pelz” sind willkommen!

Diese Gärten sollen mit Text und Bild (auf Wunsch auch anonym) Eingang in ein Buch mit dem Titel “Boppard ergrünt” finden, das bei angemessener Beteiligung zum Spätherbst in den Druck gehen soll und auf Bestellung für alle Bürger und Besucher erhältlich sein wird.

Zudem wird eine Jury, bestehend aus den Teilnehmern und Veranstaltern, die Gärten im Juni nach folgenden Kriterien bewerten:

Ästhetik, Artenvielfalt, Lebensraum für Mensch und/oder Tier

Für die ersten drei Gewinner ist jeweils ein Gratisexemplar des Gartenbuches geplant.

Bitte melden Sie sich für die Teilnahme bis Ende Mai 2014 bei ilona.hellmann@grueneboppard.de per E-Mail, per Telefon ( 06742 – 801 354 (gegebenenfalls Anrufbeantworter)) oder per Brief unter dem Stichwort „Gartenwettbewerb“ an folgende Adresse an:

Bündnis90/Die Grünen

Stadtverband Boppard

Heerstraße 177

56154 Boppard

 

Fotos können später nachgereicht oder von uns nach Absprache (im Juni) aufgenommen werden.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Ihre Bopparder Grünen

————-Steckbriefangaben zur Anmeldung—————-

Name:

Adresse:

 

Telefon und/oder E-Mail:

Ungefähre Größe (in Quadratmetern) und Art des Gartens (z.B. Balkon, Hausgarten, Hausbegrünung, Vorgarten, …):

 

Eventuelle, kurze Beschreibung (heimische Pflanzensorten, Wildkräuter, etc.):

 

 

22Mrz

Befragung im Auftrag der DLRG: Deutsche lernen immer seltener schwimmen

Die Kernaussagen des Fazits, das der Ehrenpräsident der DLRG Klaus Wilkens aus einer Emnid-Umfrage (zur „Schwimmfähigkeit der Bevölkerung“) im Auftrag der DLRG zog, werden in einem aktuellen Artikel (6. März 2014) auf Spiegel Online zusammengefasst:

Ende der 80er Jahre erreichten noch über 90% der Kinder in der BRD das Freischwimmerabzeichen – heute sind es gerade mal noch 50%.

Seit 2007 hat es gemäß der DLRG nahezu 300 Bäderschließungen gegeben, weitere 500 sind momentan vom Aus bedroht.

Die Umwandlung in Freizeit- und Funbäder hält Wilkens für keine Lösung, da man dort keinen Sport treiben und das Schwimmen nicht lehren könne. Es fehle vor allem an Hallenbädern, besonders der Osten Deutschlands sei von diesem Mangel betroffen. Um Personalkosten zu sparen, forderte Wilkens die Kommunen zur Zusammenarbeit mit Vereinen oder der DLRG auf.

( Spiegel Online vom 6. März 2014: „DRLG-Klage über Bädersterben: Deutsche lernen immer seltener schwimmen“:http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/schwimmen-drlg-beklagt-rueckgang-bei-freischwimmer-abzeichen-a-957167.html )

Aus dem Fazit Klaus Wilkens’ geht neben der Forderung nach einem früheren Beginn des Schwimmunterrichts weiterhin hervor:

Ein Viertel der Bevölkerung kann gar nicht oder nur schlecht schwimmen (insbesondere Schüler und ältere Menschen verfügen über immer schlechtere schwimmerische Fähigkeiten, wie auch die Zunahme der Ertrinkungsfälle zeigt)

87,3 % halten Schwimmbäder für eine sehr wichtige oder wichtige kommunale Aufgabe

Die Schließung eines Bades zur Haushaltskonsolidierung kommunaler Etats ist gegen das Interesse der Bevölkerung

Mit nur 41% liegt Rheinland-Pfalz bei der Vergabe von Abzeichen auf dem drittletzten Platz

(Quelle:http://www.dlrg.de/fileadmin/user_upload/DLRG.de/Ak-Layout2013/Presse/Statement_des_Praesidenten_der_DLRG.pdf )

Damit sollten die Prioritäten und Hauptaufgaben eines Schwimmbads für Boppard klar ersichtlich sein: An erster Stelle steht ein bezahlbares Schwimmbad, das der Bevölkerung und Besuchern das Schwimmen ermöglicht. Für diese Variante setzen sich die Grünen aus Boppard und Umgebung ein:

Wir plädieren daher weiterhin für die bereits 2011 bei der Findungskommission gefundene Lösung: Ein Cabrio-Bad für Boppard.

Dieses ermöglicht an warmen Tagen die Öffnung des Hallenbaddaches, wodurch die Gäste nahezu ohne Abstriche in den Genuss eines Freibades kommen.


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