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2017

 

 

17Sep

Eibensetzlinge

17Sep

Ralf Kauer: Direktkandidat der Grünen im Wahlkreis 200

16Sep

Bopparder Stadtverband informiert mittels Wahlkampfständen über das Programm zur Bundestagswahl

Mitglieder des Bopparder Stadtverbands von Bündnis 90/Die Grünen und der Grünen Jugend stehen anlässlich der Bundestagswahl am 24. September wieder an öffentlichen Wahlkampfständen bereit, um mit Informationsmaterial über die Ziele und Ideen der Grünen aufzuklären, für diese zu werben und auf politische Fragen und Meinungen der Bürgerinnen und Bürger eingehen zu können. Am heutigen Samstag (16. September)  waren Stadtverbandsmitglieder auf dem Bopparder Marktplatz und vor dem Edeka in Buchholz anzutreffen.

In der Bopparder Fußgängerzone informierten Mitglieder der Grünen Jugend und des Stadtverbands, hier zusammen mit den beiden Stadtratsmitgliedern Andreas Roll (1. v. links) und Klaus Brager (Mitte).

 

Grüne werben vor dem Edeka in Buchholz für eine starke Grünen-Fraktion im Bundestag.

 

Boppard soll Vorreiter in Sachen E Mobilität werden. Dafür werden wir uns in großer Einigkeit im Stadtrat einsetzen. In diesem Bild sitzen Sandra Porz und Andreas Roll im Renault Zoe in Boppard-Buchholz.

 

11Sep

2. Bopparder Lärmcafé: Kaffee, Kuchen, Krach

 

Diskussionsrunde beim 2. Bopparder Lärmcafé

Ausstellung umweltfreundlicher Autos vor der Fondels Mühle in Boppard

 

Gleich mehrere Superlative gab es heute (10.09.2017) beim grünen Lärmcafe in Boppard zu bestaunen: sechs E-Autos und ein gasbetriebenes Auto füllten umweltfreundlich den Platz vor der Fondels Mühle. Drinnen gaben sich die Grünen-Direktkandidaten für die Bundestagswahl ein Stelldichein: Ralf Kauer (Kirchberg), Martin Schmitt (Monreal), Patrick Zwiernik (Koblenz) und die grüne Spitzenkandidatin Tabea Rößner. Ebenfalls dabei waren die Grünen-Kreissprecherin Daniela Lukas von Nievenheim, die Koblenzer Grüne Stadträtin Laura Martin Martorell, Leo Neydek (Grüne Rhein-Lahn) und Jutta Wein, Sprecherin des angrenzenden Grünen Ortsverbandes Untermosel. Eingeladen hatte Andreas Roll, Grüner Stadtrat in Boppard. Zahlreiche Mitglieder des Stadtverbandes und der Grünen Jugend sowie weitere interessierte Besucher füllten die Fondels Mühle. Sachkundige Experten – Willi Pusch von der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm und Umweltgefahren sowie Rupert Röder vom Verkehrsclub Deutschland (VCD e.V.) – lieferten wichtige Detailinformationen für die angeregte Themendiskussion. Neben Bahnlärm wurden auch Schiffslärm, Freizeitlärm, Klimawandel und Fluglärm in knapp zwei Stunden angeschnitten. Zahlreiche Lösungsvorschläge für die Arbeit im Stadtrat vor Ort aber auch konkrete Vorschläge und Forderungen an die Bundespolitik wurden formuliert und Tabea Rößner mit auf den Weg nach Berlin gegeben.

Alle waren sich einig, dass es eine starke, Grüne Stimme im Bund braucht, um vor Ort die Rahmenbedingungen zu erhalten und notwendige Veränderungen auch umsetzen zu können.

Daher bitten wir Sie, am 24.09. wählen zu gehen und Ihre Zweitstimme den Grünen zu geben!

Kulinarisch wählen wir die Fondels Mühle und bedanken uns bei Esmeraldo Garcia und seinem hervorragenden Team.

 

Patrick Zwiernick (Koblenz), Andreas Roll (Veranstalter, Boppard), Ralf Kauer (Kirchberg), Martin Schmitt (Monreal), Tabea Rößner (MdB, Mainz), Esmeraldo Garcia (Fondels Mühle, Boppard)

Esmeraldo Garcia (2. v. l.) mit Politikern der Grünen und zahlreichen Gästen des 2. Bopparder Lärmcafés vor der Fondels Mühle

05Sep

Kommentar zu “Pulse of Europe”

Am Sonntag, 03.09., gab es in Koblenz auf dem Jesuitenplatz wieder eine Kundgebung von Pulse of Europe. Auch unser Bopparder Stadtrat Andreas Roll war erneut dabei. Seine aktuellen Eindrücke:

“Diese löbliche Bewegung muss politischer werden. Klar lieben wir die EU, hat sie uns doch 70 Jahre Frieden gebracht. Niemand bei Verstand sollte meinen, dass Deutschland es besser ginge ohne EU. Aber es gibt auch die Schattenseiten. Die EU ist anfällig gehen Lobbyismus und Einflussnahme der großen Nationalstaaten. Die innere demokratische Entwicklung ist steckengeblieben und die Machtbalance zwischen den Institutionen ist nicht ausgewogen. Der Umgang insbesondere mit Afrika ist ein Trauerspiel: Statt die Entwicklung dort zu unterstützen, setzt die EU mit ihrer Handelsmacht Verträge durch, die europäischen Produzenten Absatzmärkte sichern und in den betroffenen Ländern damit die eigenen wirtschaftlichen Strukturen zerstören.
Wollen wir Fluchtursachen bekämpfen, müssten aber gerade diese Vorort-Strukturen unterstützt und aufgebaut werden. Wir brauchen eine starke EU, die als Friedensnobelpreisträgerin endlich das Richtige tut! Dafür demonstrieren wir!”

Pulse of Europe, jeden ersten Sonntag im Monat, von 14-15:30 Uhr in Koblenz auf dem Jesuitenplatz.

 

Teilnehmer der “Pulse of Europe”-Bewegung in Koblenz

01Sep

Fachgespräch zur Flüchtlingshilfe im Haus Carolus (Fazenda da Esperança)

 

 

Heute wurde im Haus Carolus der Fazienda Sabelsberg ein interessantes Fachgespräch mit den Aktiven der Flüchtlingshilfe im Kreis geführt. Wie ich hören musste liegt viel im Argen. Viele ehrenamtliche Helfer sind mittlerweile frustriert, da von Behörden und Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung kommt. Oft ist das Gegenteil sogar der Fall. Im Landkreis droht die Gefahr, dass die Integration vieler Flüchtlinge scheitert, samt aller negativen Folgen für die Zukunft, die hieraus folgt. Corinna Rüffer, grüne Bundestagsabgeordnete und Fachpolitikerin, machte sich heute ein Bild dieser verfahrenen Lage. Daniela Lukas-von Nievenheim , Kreissprecherin der Grünen, wird im Migrationsausschuss des Kreises die Probleme ansprechen. Eine Hauptforderung wird die schnelle Verabschiedung eines Integrationskonzeptes sein, das die Bedingungen für Integration verbindlich für Behörden, Helfer und Flüchtlinge regelt. Andreas Roll

01Sep

Bundestagswahlkampf 2017 in Boppard

Heute wurden mit der Grünen Jugend weitere Plakate für den Wahlkampf geklebt und aufgestellt. Wir verwenden Holzständer aus einer Produktion einer Behindertenwerkstatt in Landau. Danke an die jungen Helfer!

 

31Aug

Lärmcafé in Boppard am 10.9.2017

Einladung zum Bopparder Lärmcafé mit Tabea Rößner (MdB). Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken.

22Mai

Presseerklärung der Grünen Jugend zum Stolpersteinklau

Eine Grundsatzpositionierung philosophischer Art – Die implizite zivilisationsgefährdende Botschaft hinter dem Stehlen der Stolpersteine

 

Wer die Erinnerung an die Opfer des Holocaust ablehnt, negiert auch die Werte der Aufklärung, aus denen unser heutiges Verständnis von Recht und Ordnung herrührt – allen voran die Würde des Menschen.

Die Wirkung der Aufklärung ist nicht allein auf einen überwiegend ökonomischen Liberalismus zu reduzieren, wie es die angelsächsische Tradition á la Smith vermuten ließe. Es sind viel mehr Toleranz, Schutz der Freiheiten des Individuums sowie der reflektierte, rationale und empathische Umgang mit den Mitmenschen. Aufklärung lässt sich insbesondere mit einem Namen verbinden – Immanuel Kant. Ohne seinen Begriff der Würde wäre unser modernes Verständnis vom zwischenmenschlichen Zusammenleben unvorstellbar. – Dies ist jedoch nur aus dem Kontext unserer Vergangenheit zu verstehen, aus jener vor ca. 84 Jahren ausgelebten Barbarei; kurz: dem Nationalsozialismus mit seinem immer noch unfassbarem Finale – dem Holocaust. Durch diesen Schrecken, der von unseren Vorfahren gelebt wurde, läuterten sich seine Nachkommen, damit dergleichen nicht noch einmal geschehe, damit die Würde des Menschen nicht noch einmal angetastet werde, damit der aufklärerische Begriff der Würde nun das Fundament unserer Verfassung sein konnte. Ist auf diese Weise das Gedenken an die Schoah abgeschlossen? Haben deswegen die Ideale der Aufklärung Einzug in unsere Gesellschaft erhalten? Kann man den Gedanken der ‚deutschen Aufklärung‘ von seinem ‚Widersacher‘ dem Nationalsozialismus trennen? – Nein. Das wussten nicht nur Adorno und Horkheimer als prominenteste wie schärfste Kritiker der Aufklärung und des Holocaust, die das Projekt der Aufklärung durch Auschwitz gescheitert sahen. Wer als Deutscher der Aufklärung gedenkt und sich zu ihren daraus entstandenen Idealen bekennt, verurteilt gleichzeitig ihre Verhöhnung durch den Nationalsozialismus! Dieser bediente sich ihrer Instrumente – dem rationalen und ökonomisch effizienten Denken – zur organisierten Ermordung von 6/8 Mio. Juden und kritisch denkender Menschen. Jeder Deutsche muss sich dieser List des Nationalsozialismus bewusst sein, sich daran erinnern müssen, damit er sich nicht wiederholt. Damals wie heute kleidet er sich im vertrauten aufklärerisch-bürgerlichen Gewand und ist seit jeher mit großer Vorsicht zu beobachten.

Die Stolpersteine sind ein Mahnmal gegen die Gedanken des Nationalsozialismus. Sie negieren ihn durch die Erinnerung seines fürchterlichen Resultates und der Verhöhnung unserer Werte. Jeder einzelne deportierte oder vertriebene Mensch stellt einen zerstörten Lebensentwurf dar und daher eine Grundverletzung des aufklärerischen Gedankens – eine Verhöhnung und Verletzung der Würde des Menschen.

Die Stolpersteinsetzung ist daher die manifestierte [sprichwörtlich: einbetonierte] Positionierung zur Aufklärung und ihren für uns wichtigen Idealen. Das Stehlen der Steine impliziert daher einen verheerenden Gedanken: Durch den Raub trägt der Dieb zur Verharmlosung und Vertuschung der Barbarei der NS-Ideologie bei und wendet sich damit gegen die Ideale der Aufklärung. Er verneint auf diese Weise den Begriff der Würde des Menschen. Wenn man bedenkt, dass Boppard eine große jüdische Gemeinde hatte, und in kürzester Zeit ‚Judenfrei‘ war, wird deutlich wie sehr diese Stadt der Barbarei verhaftet war. Nach 72 Jahren tut Boppard gut daran, sich durch diesen Akt der Erinnerung und des Gedenkens von der Barbarei zu distanzieren und damit unsere aufklärerischen Werte nicht nur anzuerkennen, sondern sie auch zu verteidigen. Die rege Empörung der Bopparder Bürger über den Diebstahl ihrer Stolpersteine in den sozialen Netzwerken, im persönlichen Gespräch, auf der Straße und in Leserbriefen, die hohe Resonanz, die die Stolpersteininitiative von den Bopparder Bürgern erhielt, ist ein starker Ausdruck von Verantwortungsübernahme für das Vergangene sowie für das Zukünftige. Es ist die Verantwortung gegenüber ihren Kindern, die diese Barbarei nicht nochmal erfahren und zu überzeugten aufgeklärten Demokraten heranwachsen sollen. – Denn wer die Erinnerung an die Opfer des Holocaust ablehnt, negiert auch das Bekenntnis zu der aus der Aufklärung entwickelten Würde des Menschen.

 

Verfasst von Christian Reppert mit redaktioneller Unterstützung Philippe Bürgins

15Mai

Boppard erhielt erstmals Stolpersteine

Bis zum letzten Platz mit interessierten Bürgern der Stadt gefüllt war der Saal in der Kurfürstlichen Burg, in dem am Freitagabend (12. Mai) die Infoveranstaltung der Initiative “Boppard setzt Stolpersteine” stattgefunden hat. Initiativensprecher Andreas Roll sprach zur geplanten Verlegung der zunächst 16 Gedenksteine für Bopparder Bürgerinnen und Bürger, die zwischen 1933 und 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die Schicksale dieser Personen wurden vorgestellt, Nachfahren und Zeitzeugen berichteten vom Alltagsleben dieser Bopparder und den an ihnen verübten Verbrechen. Auch der Künstler Gunter Demnig, Urheber der Stolpersteine, sprach von seinem künstlerischen Werdegang, der Entwicklung der Stolpersteine und von seinen Erfahrungen, die er bei der Verlegung von über 60.000 Steinen in 27 Ländern gemacht hat. Balladen der Sängerin Nicole Mercier ergänzten sehr würdevoll die Inhalte der Veranstaltung. Ein großer Dank gilt dem Museum Boppard, das die Räumlichkeit zur Verfügung stellte und im Anschluss kostenfreien Eintritt in die Ausstellung “Absence and Loss” der Fotografin Marion Davies, die Berliner Holocaust-Gedenkstätten zum Thema hat, gewährte.

 

Infoveranstaltung “Stolpersteine” in der Burg (Foto: Gerd Michaelis)

Andreas Roll (Initiativensprecher), Judith Rhodes (Tochter einer Ludwigshafener Geflohenen), Nicole Mercier (Sängerin), Gunter Demnig (Künstler) in der Ausstellung des Bopparder Museums “Absence and Loss” von Marion Davies (Foto: Gerd Michaelis)

Gunter Demnig (Künstler) und Andreas Roll (Sprecher der Stolperstein-Initiative Boppard) (Foto: Gerd Michaelis)

Seit der Verlegung der ersten Stolpersteine in Boppard wird nun Jahrzehnte später einigen der vielen Opfer persönlich gedacht, damit die Erinnerung an diese einzelnen Personen aufrecht erhalten oder vielmehr erstmals konsequent erzeugt wird und nicht droht, verloren zu gehen. Viele Bopparder begleiteten am Samstagmorgen (13. Mai) das Einsetzen der Steine durch Gunter Demnig und folgten zu allen Gedenkstellen. Die Steine markieren für gewöhnlich den letzten, von den Opfern selbstbestimmt gewählten Wohnort, ein Stolperstein weist zudem auf den Ort hin, an der ein Politiker der SPD, von einem nationalsozialistischen Mörder nach einer kritischen Äußerung angeschossen, seinen Verletzungen erlegen ist.

Gunter Demnig bei der Verlegung von Stolpersteinen (Foto: Gerd Michaelis)

 

Foto: Gerd Michaelis

Ein Verein soll künftig die Verlegung der Stolpersteine fortsetzen, Unterstützer und an einer Mitarbeit interessierte können sich gerne an die Initiative “Boppard setzt Stolpersteine” wenden. Finanzielle Spenden, die für weitere Gedenksteine benötigt werden, werden dankbar entgegengenommen – auf Wunsch wird eine Spendenquittung ausgestellt. Vorübergehend können die Spenden auf das Konto der unterstützenden Ludwigshafener Stolperstein-Initiative überwiesen werden:

 

Kontoinhaber: Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.

Kreditinstitut: Sparkasse Vorderpfalz

IBAN: DE74 5455 0010 0193 0785 32

BIC: LUHSDE6AXXX

Bitte Kennwort/ Verwendungszweck “Spende Stolpersteine Boppard” bei der Überweisung mit angeben.

 

Mitglieder der Initiative “Boppard setzt Stolpersteine” mit Gunter Demnig (Künstler), Norbert Neuser (MdEP) (Foto: Gerd Michaelis)

 

Foto: Gerd Michaelis

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