Umwelt und Naturschutz

Boppard ist der zweitgrößte kommunale Waldbesitzer in Rheinland–Pfalz, bei uns gibt es mehrere überregional bedeutsame Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zwischen Stadt und Forst müssen Strategien entwickelt werden, um die großen Holzvorräte im Bopparder Stadtgebiet nicht nur zur  Energiegewinnung zu nutzen. Bauen mit heimischen Hölzern ist ein Wachstumsmarkt und hilft Co/2 dauerhaft zu speichern (Zweiter Wald!). Die naturräumlichen Besonderheiten sind in ein qualitativ hochwertiges Konzept für Langzeittourismus einzubinden. Die Erholungsfunktion des Waldes soll umweltverträglich gestaltet werden.

Boppard ist eine Stadt der Bäche. Diese müssen Schritt für Schritt wieder sichtbar gemacht und renaturiert werden.
Die Waldzertifizierung ist fortzuschreiben und weiter zu entwickeln. Der naturnahe Holzeinschlag (Holzrücken mit Pferd) ist zu intensivieren.

Die Ortsteile benötigen dringend einen Grünflächennutzungsplan, um eine umweltgerechte Entwicklung der innerstädtischen Grünflächen zu gewährleisten.