Verkehrskonzept

Wir treten für den Aufbau eines „Integrierten Verkehrskonzeptes“ für die Gesamtstadt ein. Öffentliche Verkehrsmittel sollen die Ortsbezirke miteinander vernetzen und die regionale Verkehrsanbindung sicherstellen. Wichtig ist ein dichterer Takt im Nahverkehr. Nachdem die Bopparder Fähre in den Verkehrsverbund integriert wurde, müssen Maßnahmen ergriffen werden um die Fahrzeiten an die Bedürfnisse der Bevölkung auf beiden Rheinseiten anzupassen und den Betrieb dauerhaft zu sichern. Entschleunigung und sichere Querbarkeit der B9, angemessene Temporeduzierung im gesamten Stadtgebiet sind weitere Entwicklungsziele. Nötig ist zudem ein zügiger, barrierefreier Ausbau der Bahnstationen und ihre bessere Integration ins Stadtgefüge.

Die Ortsbezirke müssen mit der Kernstadt und ihren Nachbargemeinden durch Bus und Bahn gut vernetzt sein. Von der Bopparder Kernstadt aus müssen die benachbarten Zentren mit dem öffentlichen Personennahverkehr ebenfalls gut erreichbar sein – insbesondere die Anbindung zur Kreishauptstadt Simmern ist noch mangelhaft, obwohl durch die dort ansässige Kreisverwaltung viele Bürgerinnen und Bürger diese Stadt gut erreichen müssen können.

Boppard muss mit der Zeit gehen und den Fahrradverkehr unbedingt fördern. Sichere Radwege, genügend überdachte und sichere Abstellmöglichkeiten, die Erlaubnis des Befahrens von Einbahnstraßen mit Fahrrädern in entgegensetzter Richtung, die Ausweisung von Fahrradstraßen in der Kernstadt sind hierzu Mittel.

Beachten Sie auch bitte unser Positionspapier zur Landtagswahl 2017, in der wir zum Verkehr am Mittelrhein und dort notwendigen Veränderungen Stellung genommen haben.