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Verkehr am Mittelrhein

Als eine von wenigen Parteien bei den bevorstehenden Landtagswahlen lehnen wir Grüne den Bau einer von CDU, SPD, AfD, FDP und FWG geforderten Rheinbrücke zwischen St. Goar und St. Goarshausen ab. Und das aus einem zunächst paradox klingendem Grund: Wir wollen, dass der Rhein für die Menschen überquerbar bleibt. Eine zusätzliche Brücke jedoch würde zu enormen, finanziellen Einbußen der Fähren am Mittelrhein führen, sodass diese den Betrieb einstellen müssten. Der gesamte Verkehr müsste dann zwischen Koblenz und Mainz über die Brücke bei St. Goar verlaufen.

Kamp-Bornhofener oder Filsener Schüler, die die Schulen in Boppard besuchen, aber auch viele weitere Bürgerinnen und Bürger beider Rheinseiten könnten dann nicht mehr “schnell rüber auf die andere Seite” – sondern müssten teilweise einen Umweg von 40km oder mehr in Kauf nehmen. Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des ÖPNV werden hierdurch ganz besonders eingeschränkt, denn die Brücke würde die Menschen zur Nutzung eines Autos zwingen – eine besondere Problematik für Menschen, die nicht Autofahren dürfen, können oder wollen.

Die Rheinbrücke würde zudem eine enorme Zunahme des Verkehrs (insbesondere von LKW) mit sich bringen, was zu noch mehr Lärm und Umweltverschmutzung führen würde.

Stattdessen fordern wir, dass die Betriebszeiten der Fähren mit Subvention vom Land ausgeweitet werden – gegenüber Millionenkosten für eine Brücke und deren laufenden Wartungs- und Reparaturkosten stellt dies auch finanziell die beste Lösung dar! Retten Sie mit Ihrer Stimme die jahrhundertealte Tradition der Fähren am Mittelrhein, die gerade für Touristen ein Anreiz darstellt.

Bitte besuchen Sie auch die Bürgerinitiative “Rheinpassagen”: http://rheinpassagen.de

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